Traumarbeit

Träumen ist beten – nur in die andere Richtung

Im Träumen werden wir ge-beten.
Im Träumen transzendieren wir – immer – was wir glauben, im Leben eher vermeiden zu können.

Erfahrenes Wissen transzendiert in Weisheit.

In der Traumarbeit begleite ich Sie in Ihren Traum. Wir gehen gemeinsam noch einmal durch Ihr Traumgeschehen, so als würden wir ein fremdes Land besuchen. Wir tun dies sehr achtsam, denn die Bewegungen der Seele sind langsam.
In den Traum sich „einfühlen – wahrnehmen – bewusst machen!“ Die Erkenntnisse ins Licht bringen und damit transzendieren. Das verstehe ich unter Traumarbeit!
Auf einer tiefen Ebene bewegen uns die Träume, ohne, dass es uns bewusst ist! Wir handeln unbewusst danach, seien Sie sich dessen immer versichert!

John Steinbeck sagt es so: Es ist eine bekannte Erfahrung, dass ein abends noch schwieriges Problem morgens gelöst ist, nachdem das Komitee des Schlafs daran gearbeitet hat.

Wir deuten keine Träume!
Wir erarbeiten und entwickeln gemeinsam ein Traumverständnis, ein Traumbewusstsein. Ein Bewusstsein für die vielleicht tief vergrabenen Wünsche und Bedürfnisse einer lange schon vergessenen Zeit.
Betrachten Sie mich dabei als Begleiter, als Fremdenführer. Wir reisen zusammen in ein unbekanntes Land. Es ist Ihre ganz persönliche Geschichte – Mythos. Ich helfe und unterstütze Sie, die Sprache der Bilder und die Struktur des Traumes zu erkennen. Wir befinden uns auf der Schatzsuche oder der Alchemie des Lebens, die, wie wir alle wissen, nicht immer einfach ist.
Wir erarbeiten Möglichkeiten und Strategien, wie Sie diese Erkenntnisse – das Er-betene – erfolgreich in Ihr Leben integrieren können. Denn dafür haben wir unsere Träume. Die Seele will uns helfen, ein erfülltes und kreatives Leben zu leben, das im ganzen Umfang und Einklang mit unserem Sein steht. Die Seele kennt keine Gegensätze. Sie – IST – EINS – Unsere Aufgabe ist es diese Gegensätze in Einklang zu bringen. Die Disharmonie zwischen Fühlen und Denken und Handeln aufzulösen. Eins zu werden mit dem was ist!

Axel Milberg trifft es auf den Punkt: „Denn was träumst du eigentlich? Du träumst von Dingen, die du nicht verarbeiten konntest, die du nicht verstanden hast und die packst du hinein in die Sehnsucht nach Auflösung der Gegensätze.
… Was uns gelungen ist und was uns tröstet, das werden wir im Traum nicht weiter verfolgen.“

Traumerfüllung! Eine Lebensaufgabe!

Dazu noch dieser wundervolle Gedanke von Bill Plotkin: „Stellen Sie sich vor, dass sich die Seele unaufhörlich danach sehnt, sich in die Welt zu träumen, und zwar nicht nur in der frühesten Kindheit“.

Der Nutzen der Traumarbeit:
Für Bill Plotkin ist der Traum eine Führung aus der Unterwelt der Psyche. Hierfür liefert der Traum einen unmittelbaren Zugang zur individuellen Einzigartigkeit des Träumers. 

In diagnostischer Hinsicht sind Träume wesentlich authentischer als jeder Persönlichkeitsfragebogen, dessen Bearbeitung stets auch von rational gesteuerten Selbstdarstellungstendenzen überlagert wird. Gespräche über Träume fördern die Bereitschaft, sich offen mit den eigenen Probleme und Ängsten auseinanderzusetzen und sich über Erfahrungen zu äußern, über die man sonst ungern spricht.
Ebenso lassen sich aus Gesprächen über Träume Rückschlüsse auf emotionale Dysregulationen ziehen, auf Konfliktwahrnehmungen und Problemverarbeitungsstrategien, auf das Selbstkonzept, auf die Stimmungslage und auf Persönlichkeitsstile.  Für Personen, die eher zur Unterdrückung ihrer Gefühle neigen und die sich dagegen sperren, offen über ihre Probleme zu reden und etwas über sich preiszugeben, kann die Arbeit mit Träumen ein niedrigschwelliger Zugang zu Auseinandersetzung mit sich selbst sein.

Der jungianische Analytiker Robert Johnson meinte: Der Traummacher – die Seele – möchte das Ego bei seiner Reifung und Transformation unterstützen, was, wie wir gesehen haben, oft mit dem Tod des Egos bzw. seiner gegenwärtigen Weltsicht beginnt. Der Traummacher ist nicht daran interessiert, dem Ego zu gratulieren, sondern erweist vielmehr darauf hin, wo es beschränkt,  fehlerhaft, verwirrt oder im Irrtum sein könnte – sprich, es sich in die Gelegenheit zur Initiation in eine größere Geschichte, in ein größeres Leben bietet.

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